TOWA Senior Digital Marketing Manager Patrick Schmidt

08.09.2021

Patrick Schmidt

Vor den Toren Berlins, am schönen Müggelsee treffen sich jedes Jahr schlaue Köpfe der Content Marketing- und SEO-Szene aus Deutschland, Österreich und der Schweiz. An 2 Tagen gibt es auf der Contentixx Vorträge, Expert-Talks und viele Möglichkeiten zum Austausch zu den neuesten Trends und Entwicklungen in den Bereichen Content, Marketing und SEO. Auch wir waren dieses Jahr mit dabei und haben 5 spannende Takeaways im Gepäck mitgenommen.

Takeaway #1: Website-Architekturen sind wie die Unternehmenshierarchie

David Gerginov zeichnete am 1. Tag der Konferenz ein besonders schönes Bild, als er erklärte, wie er Mitarbeitern eine Webseiten-Architektur erklärt, nämlich anhand der klassischen Unternehmens-Hierarche: Der Chef ist die Startseite. Diese muss nach außen repräsentieren und daher schön sein und auf alle Abteilungen – also Kategorien – positiv ausstrahlen. Die echte Arbeit machen in den Abteilungen dann aber die Mitarbeiter – die einzelnen Artikel – und sorgen in Summe dafür, dass der Laden läuft, also Traffic generiert wird.

Als SEO-Experte in einem großen Verlagshaus mit vielen Stakeholdern, war ihm dabei Folgendes wichtig: Um einen erfolgreichen Content-Workflow für die Pflege und Optimierung der Website sicherzustellen, braucht es Diplomatie, Transparenz, aber auch hartnäckiges Ausschließen von toxischen Stakeholdern.

Takeaway #2: Content-Erstellung ist auch mit kleinen Marketing-Teams möglich

Jennifer Lapp erläuterte ebenfalls am 1. Tag der Konferenz, wie sie bei HubSpot trotz sehr kleineMarketing-Team dank einer konsequenten Strategie große Erfolge einfahren konnten. Die Grundlage war eine strategische Keyword-Recherche und die Einteilung in strikte Themen-Cluster sowie der Definition von Content-Zielen wie Traffic, Links und Leads. Ihren Vortrag gibt es hier zum Nachlesen.

Takeaway #3: Kategorie- und Produktseiten in Online-Shops brauchen komplett verschiedene Inhalte

In einem höchst spannenden Vortrag referierte Nedim Sabic über seine Erfahrungen und Tricks rund um Kategorie-Texte in Online-Shops. Aus seiner Sicht haben Kategorie-Texte genau 2 Aufgaben: Die Bandbreite an Rankings zu erweitern und die Konversionsrate positiv zu beeinflussen. Kategorie-Texte sind in Shops dort am effektivsten, wo v.a. mixed queries in den SERPs dominieren und die Produktkategorie an sich Beratung bei der Auswahl bedarf. Ein Kategorie-Text sollte nämlich immer ein Ratgeber sein und dem Leser eine Unterstützung bei der Kaufentscheidung bieten. 

Kai Warmus von egghead behandelte in seinem Vortrag den genauen Gegenpart, nämlich die Strategie der Content-Erstellung für Produktseiten. Nur wenn man alle Daten zu einem Produkt oder einer Dienstleistung hat, kann man sinnvollen und umfassenden Content erstellen, der einen Mehrwert für den Kunden oder Nutzer hat.

Content ist informativ, visuell und weckt im besten Fall Emotionen. Auch, wenn es nur um Socken oder Nagelfeilen geht. Will man also erfolgreichen Content erstellen, dann darf man Content nicht seriell denken, sondern gleichzeitig und muss alle Protagonisten beteiligen. Daher rät er auch zur Nutzung von PIMs (Product Information Systems). So kann ein Marketing-Team auf gute Rohdaten zurückgreifen und Content-Veredelung und Storytelling betreiben. 

Takeaway #4: Erkenntnisse aus der Psychologie sollten für zielgruppenspezifische Ansprachen eingesetzt werden

Um Psychologie und Textierung ging es im Vortrag von Julia Breimeier von SaphirSolutions. In ihrem Vortrag The Psychology of Wording – Was die richtige Wortwahl im Content-Marketing bewirkt hat sie gut zusammengetragen, welch große Rolle das richtige Wording in der Zielgruppenansprache hat. Auch ging sie auf die Big Five ein, die 5 Charaktereigenschaften, die in jedem von uns unterschiedlich stark ausgeprägt sind. Daher ist auch die Definition von Zielgruppen so relevant. Denn so kann Sprache ideal eingesetzt werden, um bestimmte Handlungen zu triggern.

Takeaway #5: Gutes Storytelling bleibt das A&O im Marketing

Beim Storytelling geht es primär darum, die Amygdalla zu beeindrucken. Die ist so etwas wie der Türsteher im Gehirn und sortiert bis zu 95% aller Informationen und Reize aus, lässt Menschen im Autopiloten handeln, um Reizüberflutungen zu vermeiden. Das Ziel ist es, durch gutes Storytelling nicht aussortiert zu werden und Emotionen auszulösen, die potenzielle Kunden zum Produktkauf veranlassen.

Wolfgang Jung zeigte, wie eine gute Story aufgebaut sein muss und durch stetige Wiederholungen den Weg in den Kopf findet. Um jedes noch so langweilige Produkt kann eine tolle Story gesponnen werden. Als Beispiel dienten hier Spurassistenten von LKWs und Bohnen, wie ihr in den folgenden Videos sehen könnt:

Your turn.

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