Work at TOWA

We are TOWA: Florian, UI/UX Designer

Amanda Vanselow

Talent Acquisition Manager

Hi Flo, erzähl doch erst einmal, wer du bist, was du bei TOWA machst und wie du auf TOWA aufmerksam geworden bist.

Hi! Ich bin Florian Schmierer und arbeite als UI/UX-Designer bei TOWA.

Auf TOWA bin ich tatsächlich schon aufmerksam geworden, bevor ich selbst auf Jobsuche war. Für meinen damaligen Arbeitgeber habe ich nach Agenturen und Unternehmen recherchiert, die in eine ähnliche Richtung gehen, in die wir uns entwickeln wollten. Dabei ist mir TOWA zum ersten Mal begegnet und offenbar auch im Gedächtnis geblieben.

Als ich später nach einer neuen Herausforderung gesucht habe, habe ich mich wieder daran erinnert. Dass TOWA einen Standort in Wien hat, war natürlich ein zusätzlicher Pluspunkt. Also habe ich mich einfach initiativ beworben. Lucky me: Es hat geklappt, und jetzt sitzen wir hier. (lacht)

Wann hat deine Begeisterung für UI/UX und Design begonnen, und wie bist du dazu gekommen?  

Das hat eigentlich schon mit ungefähr 14 Jahren angefangen. Damals haben wir in der Schule mit Photoshop Laptop-Hintergründe gestaltet, und ich habe direkt angefangen, auch für meine Freunde welche zu bauen.

Nach der Hauptschule wusste ich zunächst noch nicht genau, wohin es beruflich gehen soll. Mein erster Gedanke war tatsächlich: Elektriker.
Bei einem Tag der offenen Tür an einer Handelsakademie wurde dann der IT-Zweig vorgestellt, inklusive Photoshop. Das hat mich sofort begeistert und war letztlich der Hauptgrund, warum ich mich für diese Schule entschieden habe.

Der kleine Haken: Mit Photoshop ging es dort erst im dritten Jahr richtig los. Bis dahin musste ich unter anderem Italienisch lernen. Davon ist heute zwar deutlich weniger hängen geblieben als von Photoshop, aber man kann nicht alles haben. (lacht)

Nach der Schule habe ich Design studiert. Anfangs stand noch die Entscheidung zwischen Programmierung und Design im Raum, aber spätestens im Master habe ich mich vollständig auf Design fokussiert. Parallel habe ich bereits als Designer und Grafiker gearbeitet und Praktika in verschiedenen Agenturen gemacht. Mit der Zeit hat sich immer klarer herauskristallisiert, dass ich mich vor allem mit Websites, Apps, User Flows und digitalen Produkten beschäftigen möchte.

Wie sieht dein typischer Arbeitsalltag bei TOWA aus?  

Meistens starte ich mit einem Überblick über meine offenen Projekte und schaue, was aktuell ansteht. Je nachdem, welche Deadlines oder Kundenmeetings näher rücken, setze ich meine Prioritäten und wechsle zwischen den verschiedenen Projekten.

Dann geht es darum, Anforderungen und Unterlagen zu verstehen und diese in User Flows, Interfaces und konkrete Lösungen in Figma oder FigJam zu übersetzen. Zwischendurch hole ich regelmäßig Feedback ein, intern im Team oder bei den Projektverantwortlichen und natürlich auch direkt in den Kundenmeetings.

Einen komplett typischen Tag gibt es eigentlich nicht. Manchmal kommt spontan ein kleineres Thema rein, das zwei Stunden Aufmerksamkeit braucht, und danach geht es mit dem ursprünglichen Plan weiter. Es bleibt also dynamisch.

An welchen Projekten arbeitest du aktuell?  

Aktuell arbeite ich unter anderem für KRONE, einen der größten Hersteller von Landmaschinen. Außerdem betreue ich ESG, wo nach dem Go-live immer wieder neue Anforderungen, Bug Requests oder zusätzliche Features dazukommen.

Neulich war ich bei einem Pitch und beim Kick-off-Workshop dabei. Dort wird es in den nächsten Wochen voraussichtlich richtig losgehen.

Parallel unterstütze ich bei weiteren Design-System- und Prototyping-Themen, teilweise auch in internationaler Zusammenarbeit. Die Bandbreite ist also ziemlich groß, und genau das macht es spannend.

Arbeitest du mehr im Homeoffice oder im Büro?  

Aktuell arbeite ich mehr im Homeoffice. Gerade im Sommer war es in meiner Wohnung angenehm kühl, und ich konnte mich zuhause sehr gut konzentrieren.

Vor allem an Tagen, an denen nicht ein Meeting das nächste ablöst, komme ich dort sehr gut in einen produktiven Flow.

Wie unterscheidet sich das Arbeiten bei TOWA von deinen vorherigen Arbeitgebern? 

Bei TOWA kann ich mich viel stärker auf mein eigentliches Fachgebiet konzentrieren.

Bei meinem vorherigen Arbeitgeber war mein Aufgabenbereich deutlich breiter und ich habe viele unterschiedliche Themen von Anfang bis Ende übernommen. Hier liegt mein klarer Fokus auf UI/UX-Design, User Research und der Konzeption digitaler Produkte.

Für andere Themen gibt es spezialisierte Kolleg:innen. Natürlich übernimmt man trotzdem mal Aufgaben außerhalb des eigenen Bereichs, aber es gehört nicht mehr automatisch alles zu meinem Alltag. Dadurch kann ich fachlich deutlich tiefer gehen.

Was gefällt dir besonders gut an deinem Job?

Vor allem die Verantwortung und das Vertrauen, die man bekommt. Ich kann meine Timelines weitgehend selbst planen, Prioritäten setzen und viele Abstimmungen eigenständig in die Hand nehmen.

Außerdem finde ich es sehr spannend, dass AI bei TOWA aktuell eine hohe Priorität hat. Ich beschäftige mich selbst gerne mit dem Thema, kann Neues ausprobieren und mich gezielt weiterbilden. Das macht schon sehr viel Spaß.

Gibt es spezielle Herausforderungen in deiner Rolle bei uns? 

Auf jeden Fall. Besonders bei größeren Projekten muss man sehr früh überlegen, wie man die verschiedenen Bereiche sinnvoll plant und priorisiert.

Ein komplexer Konfigurator benötigt beispielsweise deutlich mehr Abstimmung als ein einzelnes Dashboard. Gleichzeitig darf man nicht nur die aktuelle Seite oder das aktuelle Feature betrachten, sondern muss das gesamte System im Kopf behalten.

Idealerweise denkt man bereits in einer frühen Phase darüber nach, was später in Phase zwei oder drei dazukommen könnte. Noch nicht bis ins kleinste Detail, aber zumindest so weit, dass man sich mit den ersten Entscheidungen keine unnötigen Grenzen baut.

Eine weitere Herausforderung ist die Übergabe an das Development. Designs und Logiken sollten so klar aufgebaut und dokumentiert sein, dass nicht jedes einzelne Feature noch einmal in einem separaten Meeting erklärt werden muss.

Hast du das Gefühl, dass das Arbeiten bei TOWA dir geholfen hat zu wachsen und dich weiterzuentwickeln? 

Ja, definitiv. Es macht einen riesigen Unterschied, erfahrene Teamleads und Kolleg:innen zu haben, die fachlich sehr stark sind, Feedback geben und einen gleichzeitig challengen.

Man bekommt Projekte, in denen man vielleicht noch nicht jede Erfahrung mitbringt, kann aber Schritt für Schritt hineinwachsen. Dazu kommen unterschiedliche Perspektiven aus dem Team und viele Weiterbildungsmöglichkeiten, vorausgesetzt natürlich, man nutzt sie auch.

Diese Kombination aus Verantwortung, Feedback und neuen Herausforderungen hat mir auf jeden Fall geholfen, mich weiterzuentwickeln.

Welches Highlight bei TOWA ist dir besonders im Kopf geblieben? 

Ein Highlight war definitiv ein Tischfußballturnier in Hamburg. Das hatte zwar nicht direkt etwas mit meiner eigentlichen Arbeit zu tun, war aber so unerwartet, dass es mir gerade deshalb im Gedächtnis geblieben ist. TOWA dort vertreten zu dürfen, war schon ziemlich cool.

Auf Projektebene ist KRONE ein großes Highlight für mich. Ich bin von Anfang an dabei und habe im Laufe der Zeit immer mehr Verantwortung übernommen. Dadurch kenne ich das Projekt und seine Entwicklung sehr genau. Das ist etwas anderes, als später in ein bereits sehr großes Projekt einzusteigen und sich erst einmal durch alles durcharbeiten zu müssen.

Und natürlich gehören auch die großen Team-Events und unsere Design-Events zu meinen Highlights. Ich bin schon sehr happy mit meinem Team und Teamlead!

Jetzt mal eine Frage für alle, die überlegen, Teil von TOWA zu werden: Was würdest du mit auf den Weg geben? 

Man sollte mit der Motivation und dem Willen starten, sich selbst weiterzuentwickeln.

Ich habe das Gefühl, dass bei TOWA sehr viele Menschen wirklich das Beste aus ihren Projekten herausholen wollen. Es geht nicht nur darum, eine Liste abzuarbeiten und am Ende sagen zu können: „Passt für den Kunden.“

Wir versuchen, Anforderungen zu hinterfragen, zu challengen und gemeinsam eine noch bessere Lösung zu entwickeln. Wer Lust hat, Verantwortung zu übernehmen, dazuzulernen und sich auch selbst immer wieder zu fordern, passt sehr gut zu uns.

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