Conversion Tracking mit Salesforce im B2B-Marketing Wie kann Salesforce effektiv für Ihr Business genutzt werden?

Jack Streatfeild

Senior Data Scientist

Salesforce ist eines der führenden CRM-Systeme und bietet viele nützliche Funktionen, insbesondere für das Conversion Tracking.
Conversion Tracking: Was ist das? Warum ist es wichtig?

Conversion Tracking ist ein Tool, mit dem Unternehmen die Wirksamkeit ihrer Werbung verfolgen und anschließend optimieren können. Eine Conversion ist eine Kundenaktion, die von Ihrem Unternehmen als wertvoll definiert wird. Sind Sie zum Beispiel ein Softwareunternehmen, könnte eine Conversion darin bestehen, dass ein Besucher Ihrer Website die Software herunterlädt oder kauft. Wenn Sie hingegen ein B2B-Dienstleistungsunternehmen sind, könnte eine Conversion ein potentieller Kunde sein, der Sie kontaktiert und ein Angebot anfordert.

Im Allgemeinen hilft das Conversion Tracking dabei, Entscheidungen auf der Grundlage von Daten zu treffen. Durch das Tracking von Conversions können Unternehmen sehen, welche Kampagnen die meisten Sales oder Leads generieren und nach welchen Informationen diese Leads auf Ihrer Website suchen. Somit gewinnen Sie wertvolle Einblicke in die verschiedenen Arten von Leads unterschiedlicher Anzeigen. Das Tracking der Conversions ist auch deshalb von großer Bedeutung, weil es Unternehmen ermöglicht, den ROAS (Return on Advertising Spend) ihrer Marketingkampagnen zu berechnen. Mithilfe dieser Kennzahl können Unternehmen den Gewinn pro Werbemaßnahme ermitteln.

Wie funktioniert Conversion Tracking?

Das Tracking beginnt mit der Erstellung einer Conversion-Aktion in Ihrem TNA Suite- oder Google Ads-Konto. Dabei können Sie die Aktionen aus verschiedenen Conversion-Quellen beziehen.

  • Benutzeraktivitäten auf Ihrer Website (Website-Conversion-Tracking)

  • App-Downloads (Conversion-Tracking für mobile Apps)

  • Telefonanrufe (Anruf-Conversion-Tracking)

  • Import (Offline-Conversion-Tracking)

  • Lokale Aktionen (Lokales Conversion-Tracking)

Aus technischer Sicht funktioniert das Conversion-Tracking für die verschiedenen Arten von Conversions ein wenig anders. Für jede Art, abgesehen von Offline-Conversions, funktioniert es jedoch in der Regel wie folgt:

Mit manueller Platzierung des Tracking-Tags

Für das Conversion Tracking über der Website oder App wird ein Code-Snippet bzw. ein Conversion-Tracking-Tag auf der Ziel-Website/-App platziert. Sobald der Nutzer die Anzeige sieht, wird auf dessen Computer oder Mobilgerät ein temporäres Cookie gespeichert. Nachdem die Aktion abgeschlossen wurde, erkennt unser System das Cookie und erfasst eine Conversion.

Ohne manueller Platzierung des Tracking-Tags

Möchten Sie zum Beispiel das Conversion Tracking über Telefonanrufe verfolgen, verwenden Sie eine Google-Weiterleitungsnummer. Dadurch erhalten Sie Informationen zur Anrufdauer und dem Beginn/Ende des Anrufs sowie zur Ortsvorwahl des Anrufers. Dies kann auch mit App-Downloads und In-App-Käufen aus dem Google Play Store geschehen.

Wenn das Conversion Tracking erfolgreich eingerichtet wurde, können Sie Daten für Ihre Kampagnen, Anzeigengruppen, Anzeigen und Keywords abrufen.

Warum Salesforce Conversion Tracking?

Dank der Integration Ihre Google Ads-Marketinginvestitionen in Salesforce, können Sie sehen, welche Keywords, Kampagnen und Einheiten für jeden offline getätigten Verkauf verantwortlich sind.

Mit dem Conversion-Import aus Salesforce in Google Ads können Sie automatisch Google Ads-Conversions für alle Lead-Status und Opportunity-Phasen in Salesforce erfassen → Stichwort: Meilensteine.

Wie kann Salesforce feststellen, wann Leads zu zahlenden Kunden werden? Am Beispiel erklärt:

Wir nehmen an, Ihr Unternehmen schaltet Anzeigen mit dem Ziel, Website-Besucher dazu zu bringen, ein Kontaktformular auszufüllen. Sobald das Formular ausgefüllt wurde, erfasst Salesforce den Vorgang als Lead.

Das Conversion Tracking wurde auf Ihrer Website eingerichtet, um festzustellen, welche Nutzer auf die Anzeigen geklickt und/oder das Kontaktformular verwendet haben. Dabei sehen Sie, dass zwei Keywords besonders häufig verwendet werden. Sie wissen jedoch nicht ob beide Keywords tatsächlich auch zu Verkäufen führen, da nicht alle Leads gleichwertig sind.

Diese Informationen können Sie erhalten, indem Sie Ihr Salesforce-Konto mit Ihrem Google Ads-Konto verknüpfen und die zwei Salesforce-Meilensteine (Lead wird zur Opportunity und Opportunity führt zum Kauf) als Conversions erfassen. eis

Fazit – lohnt sich Salesforce für das Conversion Tracking?

Für Unternehmen, die im B2B-Marketing aktiv sind, ist Salesforce eine optimale Lösung, um ihre Kampagnen sowie ihr Conversion-Tracking zu verbessern.

Der richtige Einsatz von Salesforce Conversion Tracking gilt jedoch als Voraussetzung für die gewünschte Zielerreichung. Salesforce Conversion Tracking kann nur dann effektiv eingesetzt werden, wenn Sie die Ziele genau definieren und die Tracking-Codes an der richtigen Stelle platzieren. Andernfalls könnten Sie falsche oder ungenaue Ergebnisse erhalten.

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