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Treffen sich ein UX-Designer, ein Data Scientist und ein Kreativer

Google Design Sprint

TOWA Mitarbeiter Nadine Rigele Huebl

Written By
Nadine Rigele-Hübl


| 4 Minuten

Was dabei raus kommt? Ein gewaltiger Prototype. Mit dem Maschinenbau-Spezialist IMA Schelling haben die Experten von TOWA//beta vergangene Woche die Köpfe zusammengesteckt. Das Ziel: Innerhalb von fünf Tagen baut ein interdisziplinäres Team eine prototypische Serviceoberfläche, die Daten in Echtzeit analysiert und dem Maschinenbetreiber wesentliche Handlungsempfehlungen digital ausspielt. So viel vorweg: Mission accomplished!

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IMA Schelling über Design Sprints bei TOWA

Manager sind tagtäglich mit Entscheidungen konfrontiert, für die es oft kein Patentrezept gibt. In Zeiten von VUCA & Co. sind Probleme so komplex, dass eine einzige falsche Entscheidung bereits gravierende Folgen mit sich bringt. Falsche Annahmen zu Beginn eines Projektes haben zur Folge, dass am Bedürfnis des Kunden vorbei entwickelt wird – und das kann richtig teuer werden. IMA Schelling, international agierender Maschinenbauer, hat sich mit TOWA//beta gegen so einen Weg entschieden. Das Management bekannte sich klar zu einer agilen Strategie, bei der Schnelligkeit und Userorientierung im Zentrum stehen. Wie haben wir das umgesetzt? Mit Design Sprints natürlich.  

In fünf Tagen zum Prototyp samt Feedback 

Die Aufgabenstellung war klar: Der Maschinenbauer will seinen Kunden eine Serviceoberfläche zur Verfügung stellen, die aufgrund von Echtzeit-Daten automatisiert Handlungsempfehlungen ausspielt. Ein spannender Case, dachten wir uns und haben unser geballtes Know-How in den fünftägigen Sprint eingebracht. Neben einem Data Scientist und einem UX-Designer war auch ein Verhaltensökonom an Board, der das Userverhalten genau unter die Lupe genommen hat.  

Auftraggeber Dietmar Nußbaumer ging mit großen Erwartungen in den Design Sprint: „Wir wollten möglichst schnell erfahren, ob wir die Kundenbedürfnisse abdecken und gemeinsam ein Big Picture bekommen, das wir beim Kunden abtesten können.“ Genau das leistet ein Prototyp nämlich. Er erweckt eine noch theoretische Idee zum Leben, schafft Klarheit und kann zielgerichtet Feedback vom Kunden einholen. Für die IMA Schelling Group ein Ansatz, der in der Produktentwicklung fortgeführt werden soll: „Jetzt haben wir die Vision in einem Prototyp umgesetzt, die wir mit dem Kunden gemeinsam weiterentwickeln können,“ erklärt Thomas Inmann von der IMA Schelling Group. Das Userfeedback spielt dabei eine wesentliche Rolle, denn nur so können Manager fundiert Entscheidungen treffen.  

Unterschiedliche Teams aus unterschiedlichen Unternehmen 

Für den Maschinenbauer war nicht nur der Prototyp ein Meilenstein. Auch die Vernetzung von Corporates und Startups lieferte einen Mehrwert. Im konkreten Fall wurden Teilnehmer von senseforce eingeladen, einem IoT-Startup, an dem die IMA Schelling Group eine Beteiligung hält. So wurde aus einem wilden Haufen im Laufe der Woche ein Team, das innerhalb von kürzester Zeit eine greifbare Idee zur Welt gebracht hat. Der Prototyp ZIMBA greift die Idee des Armaturenbretts in einem Cockpit auf, auf dem Maschinenbetreiber mit einem Blick sehen, was Sache ist: Welche Performance erreichen die Maschinen? Wann liegt eine Unterschreitung vor? All diese Fragen beantwortet intuitiv bedienbare Interface. 

 

Prototyp ZIMBA

Was nehmen die Workshopteilnehmer aus einer Woche Design Sprint mit TOWA mit? Zunächst einmal, dass es gar nicht so schwer ist, ins Tun zu kommen. Durch das Fokussieren auf ein Thema, das interdisziplinäre Setting und den Blick von außen ist in nur fünf Tagen eine Oberfläche entstanden, die den aktuellen Kundenbedürfnissen entspricht. Wir halten fest: Innovationsmethoden gibt es wie Sand am Meer. Mit Design Sprints gelingt es aber, weg von monatelangen Meetings und 100-seitigen Konzeptpapieren innerhalb von maximal fünf Tagen eine innovative Lösung zu entwickeln. Unser Credo lautet daher: „Besser früh weniger Geld in die Hand nehmen, als spät auf einem nicht marktfähigen, teuren Produkt sitzen zu bleiben.“  

TOWA Mitarbeiter Nadine Rigele Huebl

Nadine Rigele-Hübl

Unit Lead Innovation & Consulting

Als Director Innovation Consulting leitet Nadine seit 2018 die Unit TOWA//beta. Innerhalb von Innovationsworkshops werden noch vage Ideen weitergedacht und ganz konkret auf den Boden gebracht.
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