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Abenteuer Auslandspraktikum – und abends wieder heim.

Written By
Ben Thies


| 10 Minuten

Servus! Mein Name ist Ben, ich bin ehemaliger Student der Zeppelin Universität in Friedrichshafen am Bodensee. Von Mai bis Juni habe ich ein zweimonatiges Praktikum bei TOWA im Bereich Data Analytics absolviert. Im Folgenden könnt ihr lesen, wie es war.

Mein Weg zu TOWA

Die ursprüngliche „Idee“, ein Praktikum zu absolvieren kam daher, dass mein Studium mindestens ein Praktikum im Ausland voraussetzt. Zwar kann ich meinen Kommilitonen in Deutschland nicht übelnehmen, dass Sie bei „Bregenz“ und „Ausland“ etwas witzeln, doch in meiner Zeit in Österreich habe ich doch einige Unterschiede ausmachen können. Nun war es April 2018 und ich war etwas verzweifelt, da ich für meinen Abschluss eben noch dieses Auslandspraktikum benötigte. Und so schrieb ich in einen Slack-Channel, dem zufällig auch einer der TOWA-Gründer – Flo – angehörte, dass ich dringend ein Auslandspraktikum suche, und dass meine Kompetenzen statistische Auswertung, Datenmodellierung u. ä. umfassten. Die Antwort von Flo kam prompt und am folgenden Samstag hatte ich mein Vorstellungsgespräch mit Simon. Simon hat mir erzählt, dass er momentan allein das Data-„Team“ sei und was seine Abteilung, also er, macht. Das hörte sich sehr vielversprechend an und passte gut zu meinen Fähigkeiten. Von diesen konnte ich Simon glücklicherweise überzeugen und so vereinbarten wir ein zweimonatiges Praktikum. Auch die Konditionen waren viel besser als erwartet, zumal ich nicht einmal eine Extra-Wohnung in Bregenz suchen musste – die Zugverbindung mit einem Studierendenticket in Deutschland und eine Monatskarte in Vorarlberg kommen im Vergleich zu einer Wohnung relativ günstig.

Ich habe vorher bereits ein Praktikum in einer Agentur absolviert. Dort lag der Fokus allerdings auf einem anderen Bereich und sie war auch wesentlich kleiner. So war die Erfahrung in einer mittleren bis großen Digital Agentur nochmal eine ganz andere. Das Erste, was mir auffiel, als ich meinen ersten Tag hatte, war das Durchschnittsalter, das wohl so bei Ende 20 liegen muss. Das Zweite war die Freundlichkeit und Hilfsbereitschaft der Kollegen. Das Dritte war, dass ich trotz vier Jahre Studienzeit im Schwabenland dem Verständnis des Vorarlberger Dialekts noch nicht ganz mächtig war. Das sollte sich in der Zeit aber auch noch ändern.

 

Und dann ging es los

Mein erster Tag begann damit, dass Feelgood- und Office Managerin Carla mir alles zeigte und mich Anja vorstellte. Anja ist die Leiterin (obwohl die Strukturen sehr flach sind) des Online Marketing-Teams und war für die ersten beiden Tage meine Betreuerin. Simon durfte in der Zeit als Datenschutzbeauftragter einen DSGVO-Workshop genießen. Es ging gleich los: „Hast du schon mal ne SEO-Analyse gemacht?“ – „Ne…“ – „Also das geht folgendermaßen: …“. Ein wenig später kam Flo herein und mit einer Aufgabe für Manuel (Director Strategy), Alessandra (die ihren ersten Tag als Junior Strategic Planner hatte) und für mich. Selbstständiges Arbeiten wird also wirklich großgeschrieben und auch als Praktikant ist man quasi ab dem ersten Tag einsatzbereit.

 

Das Data-„Team“

Am dritten Tag meines Praktikums lernte ich dann mein Team kennen: Simon. Simon ist „Director Data“ und somit Team Leader des noch kleinsten Teams bei TOWA. Als Informatiker und Datenspezialist war es an ihm, die neue Abteilung aufzubauen und entsprechende Produkte zu entwickeln – eine Aufgabe, bei der ich ihm helfen sollte. Trotz meines nicht-informatischen Hintergrunds konnte ich in vergangenen Praktika und im Studium bereits Erfahrungen in R, Python, SQL und dergleichen sammeln. Dadurch konnte ich einiges von dem verstehen, was Simon so programmierte. Das würde ich allerdings nicht unbedingt als Voraussetzung verstehen. Vielmehr ist es so, dass sich die Aufgaben (bei mir zumindest) nach Kompetenz und vielleicht auch Vorliebe herauskristallisierten. Zwar konnte ich keine bzw. nur wenig programmierlastige Arbeiten übernehmen, dafür dann einiges an Performance-Analysen und Datenmodellierung und -visualisierung. Dazu muss noch gesagt werden, dass ich durch die Vielfalt an Kunden, Tätigkeitsgebieten und Aufgaben viel dazu lernen konnte.

 

Durch seine selbstständige Arbeitsweise und seinen Tatendrang hat er mir nicht nur mehr als ein normaler Praktikant abnehmen können, sondern war gleich ein verlässlicher Teil meines Teams.

Simon Mathis
Director Data

Die Tätigkeiten

Ein großer Teil meiner Aufgaben bestand darin, Performance-Berichte und Forecasts für Kunden und ein neu eingeführtes Produkt von TOWA zu erstellen. So konnte ich mir einiges an Wissen über ganz unterschiedliche OM-Tools und vor allem deren APIs (Application Programming Interfaces) aneignen. Hier ging es um Fragestellungen wie etwa: Welche Performance-Indikatoren sind wichtig für die Kunden? Wie haben sich diese entwickelt? Welche Trends zeigen sie auf? Und kann man aus den Daten auf bestimmte Verhaltensmuster schließen? Nach der Konzeption entsprechender Berichte, konnte ich diese in Microsoft PowerBI (die Microsoft-Alternative zu Tableau) visualisieren. Auch mit dieser Software habe ich vorher nie gearbeitet, aber wie oft bei TOWA heißt es hier: Learning by Doing! Der Ansatz hat sich bis jetzt sehr gut bewährt. Auch mit der Statistik-Programmiersprache R habe ich einiges an Analysen vorgenommen.

Meine anderen Aufgaben umfassten das Schreiben verschiedener Texte, z. B. Beschreibungen für die von mir erstellten Berichte, das Überarbeiten der TOWA Data Analytics Landing Page und auch mal eine SEO-Analyse. Außerdem habe ich einige Recherche- und Konzeptionsaufgaben für einen neuen, großen Auftrag übernommen. Besonders für mich war, dass ich mit zu Kunden- und anderen Geschäftsterminen durfte. So hatte ich beispielsweise die Möglichkeit, meine Berichte Kunden vorzustellen und das Feedback entgegenzunehmen. Außerdem durfte ich mit zu einer Jubiläumsfeier eines potentiellen Geschäftspartners.

Kurz: Die Tätigkeitsfelder sind breit gefächert und die Aufgaben sind zahlreich. Langweilig wird einem nie bei TOWA. Trotzdem sind die Arbeitszeiten moderat und es gibt eine Open Vacation Policy. Jeder darf sich (wenn es geschäftlich passt) immer und so viel Urlaub nehmen, wie er oder sie möchte. Allerdings gibt es wenige, die einen nine-to-five-Job machen – dafür sind die meisten viel zu motiviert.

Fazit

Ich kann TOWA als Arbeitgeber uneingeschränkt weiterempfehlen! Das Team könnte besser nicht sein, das Office ist gemütlich und die Konditionen super. Nicht zuletzt führen die vielfältigen Aufgaben zwar durchaus oft zu kleinen bis mittelschweren Herausforderungen, die aber im Endeffekt dazu führen, dass man stets dazu lernt. Abschließend bleibt mir nur noch, mich zu bedanken: Bei Flo, durch den ich überhaupt erst zu TOWA gekommen bin. Bei Simon für die praktischen Tipps, die netten Gespräche, die gute Unterhaltung und die vielen Mittagessen und bei all den anderen tollen Kollegen, deren Nennung den Platz wahrscheinlich in Gänze aufbrauchen würde.