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Mein Praxissemester bei TOWA

Content Marketing Agentur
TOWA Mitarbeiter Marcus Auchter

Written By
Marcus Auchter


| 8 Min. Lesezeit

Hi! Ich bin Marcus, Junior UI/UX Designer in Teilzeit und Student der Interaktionsgestaltung an der Hochschule für Gestaltung in Schwäbisch Gmünd (Deutschland). Ich habe mein sechsmonatiges Praxissemester von August bis Januar bei TOWA absolviert und möchte euch gerne an meinen Erfahrungen Teil haben lassen.

Für mich war bereits im voraus klar, dass ich mein Praxissemester im Süden Deutschlands, genauer gesagt dem Bodenseekreis, verbringen möchte, da dies meine Heimat ist. Die Landschaft, das Ambiente, die Nähe und Vertrautheit waren für mich Beweggründe, vom Ostalbkreis eine Auszeit zu nehmen.

Agenturen gibt es im Allgäu und Bodenseekreis wie Sand am Meer. Vor allem auf Industrieunternehmen und die Tourismusbranche ist das Agenturgeschäft spezialisiert. Die meisten Agenturen befinden sich allerdings im Print-Bereich und offerieren nebenbei noch digitale Dienstleistungen – einfach, weil es halt irgendwie alle machen und schick klingt.

Doch wirklich Agenturen zu finden, die sich rein der digitalen Welt verschrieben haben, war eine echte Herausforderung. Bei insgesamt 18 Unternehmen habe ich mich beworben – viele hatten keinen Bedarf:

»Toll, was du da machst. Das ist die Zukunft! Aber leider bieten wir hierzu keine Stellen an.«

Nach fünf Vorstellungsgesprächen fiel meine Entscheidung auf TOWA – und ich bereue sie zu keiner Sekunde. Eine offene, warmherzige Art der Vorstellung. Ein Vorstellungsgespräch, das auf »Kumpelbasis« verlief und überzeugende Argumente hervorbrachte. Argumente, wie die Unternehmenskultur oder das Angebot, das mir zu Beginn zugesichert wurde (MacBook, 800 Euro monatliche Vergütung, proaktives Mitarbeiten im täglichen Agenturgeschäft) und ich auch sehr schnell wahrnehmen durfte.

 

 

Für mich als Deutscher war das Praktikum in Österreich eine kulturell inspirierende und aufschlussreiche Zeit. Bei mir bestand im voraus die Haltung, dass es lächerlich sein muss, einen Aufenthalt in Österreich als einen wirklichen Auslandsaufenthalt zu betiteln. Aber tatsächlich denke ich, dass sich die sechs Monate anders angefühlt haben als wenn ich ein Praktikum in Deutschland absolviert hätte. Ich habe Österreich als nettes und uriges, wenn auch konservatives Land kennengelernt. Die Sprache bzw. der Dialekt bedarf einer ein- bis zweimonatigen Eingewöhnungszeit mit so manchen Verständnisfragen, aber alles in allem kann ich dieses Land sehr als Praktikums- und Arbeitsdestination empfehlen. Lediglich die Unterhaltskosten sind vor allem in Vorarlberg und Bregenz (weil Bodensee-Nähe und Urlaubsziel) überdurchschnittlich hoch. Hinzu kommt, dass man als Grenzgänger aufgrund von sozialrechtlichen und steuerlichen Aspekten viel Geduld und Behördengänge in Kauf nehmen muss.

Die Menschen hinter TOWA stehen laut Agentur-Credo an erster Stelle, dann folgen die Produkte und zuletzt der Profit. Das macht sich im alltäglichen Arbeiten enorm bemerkbar. Es gibt eine eigens eingestellte Mitarbeiterin, die sich nur um das Wohl der Agentur und der Menschen sorgt. Carla, unsere Feel Good Managerin kümmert sich beispielsweise darum, dass immer genügend frisches Obst, Süßigkeiten für zwischendurch, Kaffee, Getränke und sonstige Verpflegung vorhanden ist oder auch dass regelmäßige Teamevents stattfinden. Kurz: Alles was man so braucht, damit man gut gelaunt seiner Arbeit nachgehen kann.

Das Designteam

Das Designteam besteht aus den zwei Gestaltern Pascal und Elena, der Art Directorin Stephanie, dem UI/UX Designer Julian (mein Ansprechpartner für die Interaktionsgestaltung), der Creative Directorin Tanja und dem Creative Director Matteo – Leiter des Teams, Koordinator für das Praktikum und allgemeiner Ansprechpartner.
Zudem startete mit mir Lea, eine weitere Praktikantin für die Dauer von drei Monaten, die InterMedia an der FH Vorarlberg studiert.
Ich war bei TOWA der erste und bisher einzige Student der HfG; der Großteil an Designern hat ein Studium an der FH Vorarlberg abgeschlossen. Da dieses intermedial aufgebaut ist, somit also nicht nur die Interaktiongestaltung als zentralen Bestandteil des Studiums beinhaltet, war ich insofern bereichernd für das Team, als dass ich die meiste Erfahrung bei theoretischen und psychologischen Designaspekten einbringen konnte. Mein direkter Kollege Julian und ein paar andere Mitarbeiter der Agentur haben keine spezifische Berufsausbildung absolviert, sondern bringen ihre Kompetenz durch Erfahrung und Wissbegierigkeit mit. Und auch das ist ein großer Bestandteil der Philosophie von TOWA: Es ist nicht entscheidend, welche Art von Ausbildung man vorweisen kann. Was bei TOWA zählt, sind Leidenschaft und Ergebnisse.

Am ersten Tag wurde ich mit hochwertigen Büroutensilien, einer Agenturpräsentation mit allen wichtigen Informationen für den Start und einer Vorstellungsrunde begrüßt.

Tätigkeitsfelder

Mein Aufgabenprofil umfasste Tätigkeiten als »Digital Graphic Designer mit Schwerpunkt User Experience und User Interface«, was offensichtlich sehr vieles bedeuten kann.
Man kann nicht sagen, dass ich eine Hauptaufgabe hatte auf die ich mich voll fokussieren musste. Ganz im Gegenteil: Die Zeit des Praxissemesters waren sechs interdisziplinäre, inspirative und vor allem wissenstechnisch intensive Monate, in denen ich meinen Stand von vier Semestern um extrem viel Erfahrung und Wissen erweitern konnte – was man in so manch anderen Studiencurricula nicht hätte erfahren können. Dennoch lag der Schwerpunkt im Praktikum natürlich in der Gestaltung und Konzeption (speziell User Experience).

Begonnen haben meine ersten Tage damit, im Illustrator Grafiken für Jena zu zeichnen und diese im Photoshop als GIF zu animieren. Eine Woche darauf wurde ich bereits in den Pitch von Kitzbühel mit einbezogen, um Wireframes für ausgewählte Seiten der Website Desktop/Mobile im Sketch zu erstellen. Generell teilte mir TOWA Aufgaben zu, die oft hohe Verantwortung mit sich trugen. Das zeugt in einem gewissen Vertrauen in meine Arbeit, was mich natürlich sehr freut und das Selbstbewusstsein ungemein stärkt. Für solch große Kundenprojekte wichtiger Bestandteil zu sein, ist nicht selbstverständlich als Praktikant. Das habe ich von Tag zu Tag sehr geschätzt und versucht, volle Konzentration und Aufmerksamkeit in die Arbeit zu stecken. Und es hat sich gelohnt: Über die sechs Monate erhielt ich von TOWA durchweg positives Feedback für meine Arbeit, sowohl von Mitarbeitern als auch der Geschäftsführerebene.

Ein großer Zeitraum (knapp ein Monat) bestand zudem darin, die Content Befüllung für einen der führenden Holzverarbeiter Europas zu übernehmen. Allgemein wurden Content Management und die Erstellung und Aufbereitung von Infografiken immer wieder gebraucht.

Ansonsten stand ich oft in direktem Austausch mit dem Online Marketing Team, um Grafiken oder Präsentationen für Kunden aufzubereiten. Für einige Projekte durfte ich sowohl im Videoschnitt als auch der Bildbearbeitung in Form von Compositings oder Bildretuschen tätig sein.

Zudem gehörten zu meinen Tätigkeitsschwerpunkten die Kundenkorrespondenz, das Präsentieren von Designs bei Kunden, die Teilnahme an interdisziplinären Meetings und das Projektmanagement mit einigen ausgewählten Projekten.

Zu guter Letzt durfte ich die Art Direction im Design übernehmen und in verschiedensten Projekten vorhandene Gestaltungsrichtungen um weitere Website-Module oder -Templates erweitern und auch meine Sicht der UX Auffassung miteinbeziehen.

Zum Ende hin habe ich des Öfteren UX Analysen und UX Workshops konzipiert und durfte Kundentermine aktiv mitgestalten.

Danke.

Für das Vertrauen in mich und meine Arbeit, mir solch hohe Verantwortung zugewiesen zu haben, mich auch ab und an ins kalte Wasser geworfen zu haben, als Mitarbeiter in den TOWA-Kreis aufgenommen worden zu sein, den dort gelebten Spirit Tag für Tag mit Freude in seine Arbeit gesteckt haben zu können und vollkommen neue Perspektiven und Erfahrungen mitgenommen haben zu dürfen – dafür danke ich TOWA zu tiefst. Ich danke zudem der HfG, die das Praxissemester als wichtigen Bestandteil des Studiums sieht und Studenten eine Auszeit von der Regelstudienzeit gibt, um sich im »wahren« Leben orientieren zu können.

Ich danke Matteo Ender, der für mich über diese Zeit Ansprechpartner, Kollege, Inspiration und Chef zugleich war; Tanja für ihre taffe, vorbildhafte und liebliche Art; Julian für sein wissbegieriges Wesen und fachlichen Rat; und natürlich Florian Wassel als Geschäftsführer der TOWA GmbH, mich im Unternehmen aufgenommen zu haben.

Zudem freue ich mich, auch in Zukunft bei TOWA in Teilzeit neben dem Studium arbeiten zu dürfen.

TOWA Mitarbeiter Marcus Auchter

Marcus Auchter

Junior User Experience Consultant

Zuständig für die Gestaltung und Konzeption von User Experience-Projekten und Experte der Designmethodik.
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