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Internes Linkbuilding als Schlüsselfunktion

internes Linkbuilding
TOWA Mitarbeiter Tobias Bilgeri

Written By
Tobias Bilgeri


| 4 Min. Lesezeit

Die Google Algorithmen, die u. a. das Ranking von Websites bestimmen, werden mittlerweile von über 200 Faktoren beeinflusst. Jeden einzelnen im Rahmen des SEO zu berücksichtigen ist schier ein Ding der Unmöglichkeit.

Beschränken wir uns also auf jene, von denen wir wissen, dass Google ihnen nach wie vor eine hohe Wichtigkeit einräumt: Konkret möchte ich mich in diesem Artikel einer der ältesten, aber immer noch sehr relevanten Methode des SEO widmen – dem Linkaufbau bzw. Linkbuilding.

Das klassische Linkbuilding hat sich in den letzten Jahren sehr stark verändert. Das Pinguin-Update von Google liegt auch schon bereits 5 Jahre zurück. Waren es während der Pre-Pinguin-Zeit, also vor April 2012 noch die Anzahl an Links, die über die Bewertung einer Seite entschieden haben, mussten zahlreiche Websitebetreiber und SEO`s äußerst schmerzhaft feststellen, dass nun die Qualität der Links den Ausschlag gibt.

Während das Thema „externer Linkaufbau“ (eingehende Links von anderen Domains) sehr viel Beachtung findet, obgleich die Beschaffung mit sehr hohem Aufwand in Form von Zeit und Geld verbunden ist, werde ich mich in den folgenden Zeilen auf das „interne Linkbuilding“ konzentrieren.

Generell besteht die Idee eines internen Links darin, die User von einer Seite auf die nächste zu navigieren. Der einzige Unterschied zu externen Links ist jener, dass interne Links im HTML Code auf die gleiche Root Domain hinweisen. Das heißt, der User verlässt die Website nicht, er springt lediglich von einer Landingpage auf die nächste. Bei externen Verlinkungen generiert die Website jedoch neuen Traffic durch den Austausch mit fremden Domains und wird dafür auch von Google in Form von zusätzlicher Sichtbarkeit belohnt. Dies bedeutet zwar, dass durch interne Links kein neuer Traffic auf der Website generiert wird, allerdings ist es mittels einer intelligentem Linkbuilding durchaus möglich, das Crawling-Muster (wie z.B. Google unsere Website ansieht) so zu verändern, dass es uns SEO-technisch weiterhelfen kann. Wie so etwas aussieht, schauen wir uns nun im Detail an.

internes Linkbuilding

Internes Linkbuilding

Dieses sehr einfache Beispiel zeigt auf sehr plastische Art und Weise wie eine ideale Linkstruktur aussehen kann. Das Pyramidensystem, beginnend mit einer Homepage an der Spitze, legt den Grundstein für die weiteren Landingpages. Mit einem Sprung wird es dem User ermöglicht, 10 weitere Unterseiten auf derselben Website zu besuchen. Hierbei sollten jene Seiten ausgewählt werden, die inhaltlich am besten zur Homepage passen. Dadurch wird das Userverhalten nicht gestört und Absprünge können minimiert werden.

Im nächsten Schritt wird von jeder dieser 10 Landinpages erneut auf jeweils 10 neue Landingpages verwiesen. Diese korrespondieren thematisch ebenfalls wieder mit den jeweils vorhergegangenen Seiten. Der User ist also in der Lage, binnen 2 Sprüngen aus 110 Landingpages auf einer Website auszuwählen. Beim Aufbau einer solchen Struktur sollten jedoch folgende Punkte beachtet werden:

  1. Keine Seite sollte weiter als 3 Sprünge von einer anderen Seite entfernt sein, weder vertikal noch horizontal. Dadurch soll vermieden werden, dass die UX unnötig strapaziert wird.
  2. Es sollten nur relevante Links gesetzt werden, die dem User auch nützliche Informationen liefern. Links wie z.B: „Kaufen Sie hier“ oder „Klicken Sie hier für mehr Infos“ bringen nicht nur nichts, sondern schaden sogar der gesamten Website durch eine schlechte Keywordplatzierung.
  3. Eine Kannibalisierung sollte vermieden werden, d. h. mehrere Seiten, die sich mit identen Themengebieten befassen, sollten zu einer Seite zusammengefasst werden, bevor sich die Struktur unnötig aufbläht.

Der richtige Umgang mit dem Crawling zählt

Oft wird die interne Verlinkung vernachlässigt, da man ihr nachsagt, dass sie wenig Einfluss auf die Platzierung in Suchmaschinenergebnissen hat – doch das stimmt in den meisten Fällen nicht. Im Gegenteil: Auch interne Links vererben Link Juice (Unter Link Juice, zu Deutsch Verknüpfungsstärke, wird die Verteilung von Backlinks innerhalb einer Webseite und deren Stärke beschrieben. Sowohl die Anzahl als auch die Qualität der Links bestimmt, wie sich der Link Juice zusammensetzt.). Sie sorgen zwar nicht für mehr Autorität gegenüber anderen Seiten haben aber Auswirkungen auf die Verteilung der vorhandenen Autorität innerhalb der Domain. Grundsätzlich ist die Gewichtung einzelner Seiten und das dadurch ermöglichte Manövrieren des Crawlings keine große Sache, dennoch gilt es folgende Kriterien zu berücksichtigen:

  1. 01

    Die Platzierung des Links

    Der Link, bzw. Ankertext sollte immer im Fließtext eingebunden werden. Wer der Meinung ist, Goolge hintergehen zu können, indem Ankertexte z.B im Footer platziert werden, wird sehr schnell feststellen, dass dies nicht viel bringt – ja, Google bestraft es sogar sogar mit Penalties, welche die Sichtbarkeit mindern, wenn versucht wird, ihre Algorithmen „auszutricksen“.

  2. 02

    Der Ankertext selbst

    Google hat die Wichtigkeit der Ankertexte selbst zwar reduziert, dennoch sind sie immer noch wichtig genug, um auf eine zielführende Formulierung zu achten. Wie bereits erwähnt, sollte das Thema der Zielseite hervorgehoben werden und Texte wie: "hier klicken" vermieden werden.

  3. 03

    Die Relevanz des Links

    Wie bei externen Verlinkungen spielt auch beim internen Linkbuilding die Zielseite eine wichtige Rolle. Führt der Link von der Seite „Schifffahrt“ auf die Seite „Rebsorten“, würde dies weniger Sinn ergeben, als beispielsweise auf die Seite „Segelboote“ zu verlinken. Die UX ist hierbei zu beachten und sollte im Auge behalten werden.

  4. 04

    Der erste Link zählt

    Wie bei einem Buch, das von vorne gelesen wird, entscheiden die ersten Seiten häufig darüber, ob wir weiterlesen oder nicht. Empfindet Google also den ersten Link als nicht-relevant, wird die Suchmaschine dies auch von allen weiteren Links annehmen und nicht weiterlesen. Daher gilt, die für uns interessantesten Links immer an den Beginn des ersten Fließtextes.

Internes Linkbuilding verfolgt nicht die primäre Absicht, die Sichtbarkeit einer Website zu verbessern, ist jedoch durchaus in der Lage, die Art und Weise, wie die Seite gelesen wird, zu verändern. Durch die Befolgung dieser simplen aber dennoch wirksamen Schritte greifen wir in das Ranking der Suchmaschinen ein.

Das interne Linkbuilding ersetzt die externen Links nicht, allerdings kann durch ein logisch aufgebautes Linkbuilding bereits eine gute Ausgangslage für die grundsätzliche Suchmaschinenoptimierung geschaffen werden. Neben einem erfolgreichen Linkbuilding für Ihre Webseite – intern wie auch extern – gibt es viele weitere und sehr wichtige Faktoren für eine TOP-Perfomance in den Suchmaschinen.

TOWA Mitarbeiter Tobias Bilgeri

Tobias Bilgeri

Online Marketing Manager

Online Marketing Manager für Kundenbetreuung, Social Media Marketing sowie SEO & SEA zuständig.
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