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Co-Working unter Palmen Vol.2

Die zweite auflage des digitalen nomadentums

TOWA Mitarbeiter Manuel Kuhn

Written By
Manuel Kuhn


| 8 Min. Lesezeit

Eigentlich bin ich ein Verfechter davon, dass Fortsetzungen stets schlechter sind als das Original. Doch der Leitsatz für Filme, gilt noch lange nicht für die Realität – und schon gar nicht für die Geschichte „TOWA in Thailand“.

Nach dem erfolgreichen Testlauf im letzten Jahr, bei dem fünf TOWA-Mitarbeiter – darunter zwei unserer geliebten Geschäftsführer – bereits im Kohub Coworking Space auf Koh Lanta waren, haben wir die Mitarbeiterzahl dieses Jahr fast verdoppelt. Insgesamt 9 TOWAianer haben sich um den Jahreswechsel auf nach Thailand gemacht, um von dort aus zwei volle Wochen zu arbeiten – und natürlich auch die Kultur und das Wetter zu genießen. Nur einer davon ein Wiederholungstäter: Unser UX-Designer Julian, der uns anderen mit seinem Wissen zu Kohub-Abläufen und Gegend die Eingewöhnungszeit ziemlich leichtgemacht hat.

Doch bevor ich Näheres von unserer Remote-Session berichte, muss ich nochmal kurz in Dankbarkeit schwelgen. Denn ich habe aus meinem Umfeld noch nie gehört, dass ein Arbeitgeber so etwas ermöglicht und das will an dieser Stelle einmal kurz gewürdigt werden:

Was für eine Kultur, was für ein Team. Danke TOWA!

manuel kuhn
strategic planner

Motivation

Bei mir ist das so: Ergibt sich solch eine Chance, kann ich diese nicht einfach verstreichen lassen, sondern muss sie nutzen und das Neue ausprobieren. Das ist zwar nicht jedermanns bzw. jederfraus Sache, aber aus meiner Sicht passt diese Neugier zu uns allen neun Remote Workern (was immerhin fast 1/4 des gesamten TOWA-Teams ist) und auch zu der Philosophie von TOWA. In der Comfort-Zone gewinnt man weder Kunden, noch Preise, noch Erfahrung.

Zugegeben, als Digitalagentur ist das vergleichsweise einfach. Man benötigt ja quasi nur einen Laptop, einen funktionierenden Internetanschluss und kann direkt loslegen. So sah es dann 20 Minuten nach Ankunftszeit auch aus:

Wir haben unsere Koffer abgeben und innerhalb kürzester Zeit waren alle im Arbeitsmodus. Neben dem Internet, das bis auf wenige kurze Ausnahmen stabil funktionierte, ist natürlich auch eine Klimaanlage nicht schlecht – auch dafür war gesorgt. Die Innenräume waren angenehm klimatisiert, die schöneren “jungle office”- Plätze draußen verständlicherweise nicht. Die vielen Ventilatoren haben aber ihr übriges getan, sodass viele von uns doch täglich an der frischen Luft Platz nahmen.

Routinen

Um mit dem wichtigsten zu starten: Was extrem gut funktioniert, ist die Verpflegung. Wir hatten ein Coworking-Paket gebucht, indem neben der Unterkunft in Appartements auch zwei Mahlzeiten pro Tag inkludiert sind. Die bucht man direkt im Login-Bereich auf der Website und innerhalb von 5-10 Minuten wird das Essen an den Platz geliefert –Thai Fast Food sozusagen. Es schmeckt sehr gut, typisch Thai und spart extrem viel Zeit, die man sowieso besser am Strand verbringt.

Mit dem Strand war das allerdings so eine Sache. Obwohl wir den Zeitpunkt für das Coworking außerhalb der Regenzeit geplant haben, regnete es jeden Tag mindestens einmal. Die beste Zeit war meistens der Morgen, weshalb wir diesen immer so gut wie möglich ausgenutzt haben. Das heißt, früh raus (früher als zuhause) und bei Sonnenaufgang direkt an den Strand. Danach kurz ins Appartement, duschen und dann ab zur Arbeit – manchmal auch mit einem Banana-Pancake-Abstecher bei der Captain Bakery.

Die meisten von uns fingen deshalb hier erst zwischen 9 und 10 an zu arbeiten, was den europäischen Kollegen aber sowieso entgegenkam. Denn die beginnen aufgrund der Zeitverschiebung erst kurz nach der thailändischen Mittagspause. Aus dieser Perspektive also eher vorteilhaft.

Am Wochenende versuchten wir dann so viel wie möglich von Koh Lanta und den umliegenden Spots mitzunehmen. Schnorcheln, Kajak fahren und Erkundungstouren waren deshalb im Pflichtprogramm.

Umfeld

Wenn man die angebotenen Kohub-Veranstaltungen nicht wahrnimmt, z.B. Irish Pub Quiznight (die Iren sind einfach überall) oder dem Bar-Abend im Lym’s (Mango Daiquiri schmeckt hier eher nach Mango Kloreiniger – eigentlich eine gute Idee für ein Startup), kommt man mit den anderen CoWorkern dagegen selten ins Gespräch. Auch so große Gruppen wie uns gab es ansonsten hier nicht. Was aber auffällt war, dass sehr viele hier sich mit dem Thema Blockchain und/oder Kryptowährungen auseinandersetzten. Die Begriffe fallen öfter in Gesprächen oder man schnappt sie im Vorbeigehen auf. Man hat damit das Gefühl direkt am Puls der Zeit zu sein, weil dieses Coworking Modell eben auch Menschen anzieht, die sich mit innovativen digitalen Themen beschäftigen und das auch beruflich leben.

Fazit

  1. 01

    Spirit

    Zusammenfassend kann man sagen, dass das Arbeiten in Thailand mehr als nur eine neue, gute Erfahrung war. Es ist eine Einstellung, die für die Kultur von TOWA steht, neue Dinge auszuprobieren und Vertrauen in jeden einzelnen Mitarbeiter zu haben.

  2. 02

    Fokus

    Man hat hier fern von Bregenz die Möglichkeit Dinge anzugehen, die sonst im Alltag unter den Tisch fallen und nicht gemacht werden. Durch die zeitliche Verschiebung hat man immer einen halben Tag an dem man sich konzentriert und mit wenig Ablenkung seinen Aufgaben widmen kann.

  3. 03

    Teamgeist

    Und es entwickelt sich ein starker Teamgeist und Zusammengehörigkeitsgefühl, weil man nicht nur für acht Stunden am Tag zusammenarbeitet, sondern auch gemeinsam Dinge erlebt und auch die Zeit nach der Arbeit miteinander verbringt.

Alles in allem bringt einem die Zeit hier also viel mehr als “nur” Sonne, Strand, Meer und schöne Tage. Sie ist eine Chance persönlich und im Team zu wachsen, sich besser kennenzulernen, Spaß zu haben und mit frischen Gedanken und einen freien Kopf an den Bodensee zurückzukehren. Das nächste Mal bin ich sicher wieder dabei – und mach mit Julian zusammen den Guide. In wenigen Worten zusammengefasst also ein echtes Happy End.

TOWA Mitarbeiter Florian Wassel

Florian Wassel

CEO & Managing Partner

Gründer, Geschäftsführer und Marketer. Der studierte Betriebswirt, B.A. (Zeppelin Universität) ist verantwortlich für Strategie, Vertrieb, Personal und auch für Finanzen.
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