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Amazon Trends 2018

FASZINIERENDE VISIONEN & SCHNELLIGKEIT

Amazon Agentur
TOWA Mitarbeiter Simon Köchle

Written By
Simon Köchle


| 6 Min. Lesezeit

Amazon entwickelte sich in den letzten Jahren zur wichtigsten E-Commerce Plattform der Welt. Alleine auf dem deutschsprachigen Marktplatz sind 44 Mio. Kunden angemeldet und 90% aller Online-Shopper kaufen bereits beim Marktführer.

Einer der großen Erfolgsgeheimnisse ist, dass das Unternehmen Trends frühzeitig erkennt und auch nicht vor der Herausforderung zurückschreckt, vollkommen neue Ideen am Markt zu testen.

Produktvideos auf Amazon

Einer der wichtigsten Amazon Trends wird sicher die wachsende Integration von Videos. In erster Linie bei der Produktpräsentation.

Mit dem A+ Content können Vendoren schon jetzt, gegen eine von der jeweiligen Produktkategorie abhängigen Gebühr, Produktvideos einstellen. Auch Künstler die beim Programm Handmade by Amazon teilnehmen, wird dieses Privileg zugestanden.

Videos die ein Produkt bei der Anwendung, oder auch beim Aufbau zeigen, können das Konsumverhalten positiv beeinflussen. Denn wenn man potentiellen Kunden ein Bild vermitteln kann, wie die Ware im realen Leben aussieht, steigt die Wahrscheinlichkeit eines Kaufes.

Bewertungsvideos

Die Möglichkeit sich schon vorab ein genaues Bild eines Produktes zu machen, senkt auch die Quote der Rücksendungen. Vorstellbar ist natürlich auch, dass Kunden die ein Produkt gekauft haben, anstatt geschriebener Bewertungen, einfach ein Video hochladen und ihr Feedback auf diese Art kommunizieren.

Diese Option scheint durchaus realistisch, weil derartige Bewertungs Videos auf Plattformen wie YouTube bereits große Reichweiten erzielen.

Amazon Go

Amazon Go ist eine visionäre Form des Einkaufes in einem physischen Shop. Das anstehen an einer Kassa soll damit aber der Vergangenheit angehören. Alles was man benötigt ist ein Smartphone und einen Account beim Versand-Riesen.

Die Just Walk-Out-Technologie erkennt automatisch, wenn Produkte aus den Regalen genommen, bzw. zurückgebracht werden. Nach dem Einkauf und dem Verlassen des Ladens werden die mitgenommenen Artikel unkompliziert vom  Account abgebucht und natürlich eine Rechnung zugeschickt.

Derzeit befindet sich dieses Konzept noch in der Probephase. Ein erster Shop befindet sich in Seattle und ist für Mitarbeiter des Versand-Riesen geöffnet.

Amazon Echo (Alexa)

Der digitale Assistent Alexa steht sinnbildlich für verschiedene Amazon Trends. Dieses visionäre System wird durch Signalwörter, wie Alexa, Amazon, oder Computer aktiviert und erfasst mit sieben Mikrofonen die gesprochenen Worte.

Die Basisfunktionen reichen von Erinnerungen, Abfrage von Daten und Fakten, bis hin zum Abspielen von Musik und einer Weckerfunktion. Zusätzliche Funktionen kann man bereits jetzt erwerben, zu den Kooperationspartnern zählen auch im deutschsprachigen Raum wichtige Betriebe, wie:

  • BMW
  • Deutsche Bahn
  • ARD (Tagesschau)
  • Spiegel Online

BMW Automobile der neuesten Generation lassen sich, falls sie Internetzugang haben, mit Alexa verbinden. Die entsprechende Anwendung nennt sich BMW Connected. Mögliche Fragen und Befehle sind:

  • Was ist meine nächste Fahrt?
  • Wann sollte ich für meine nächste Fahrt abfahren?
  • Wann ist mein nächster Termin?
  • Sende meine nächste Fahrt an das Auto!
  • Aktiviere die Klimaregelung!
  • Verriegele die Türen!

Diese Entwicklungen stehen natürlich erst am Anfang. Das sogenannte Smart Home lässt sich bereits verwirklichen. Ein Haus, das sich vom digitalen Assistenten steuern lässt und automatisch Lebensmittel nachbestellt, wenn diese eine kritische Menge erreichen, könnten schon bald nichts Außergewöhnliches mehr sein.

Interessant dürfte hierbei auch das Match mit dem Suchmaschinen Primus Google sein. Denn ein nicht unwesentlicher Anteil an künftigen Suchanfragen, könnte sich mittels gesprochenem Wort an die digitalen Assistenten richten.

Amazon Trends beim Versand

Der Online-Riese versucht die Zeit, die zwischen der Bestellung und der Zustellung vergeht, stetig zu minimieren. In regional begrenzten Versuchen wird schon die Expresszustellung innerhalb einer Stunde erprobt. Dieser schnelle Versand wird mit dem Namen Prime Now angeboten und ist in Mitteleuropa bisweilen nur in Berlin möglich.

Zum Start der Probephase umfasste die Produktpalette 20.000 Artikel aus den Bereichen Lebensmittel, Getränke, Spielzeug, Elektronik und Drogerie.

Für diesen Prime Now Praxistest wurde extra im Zentrum von Berlin ein neues Lager aufgebaut. Es handelt sich weltweit um einen der ersten derartigen Versuche, Prime Now ist bisher nur im New Yorker Stadtteil Manhattan, Mailand und Tokio verfügbar.

Erfolgreiche Tests gab es auch schon bei der Zustellung mittels Drohne. Technologisch wäre das durchaus schon möglich, rechtliche Bedenken verhindern allerdings großangelegte Praxistests.

Ebenfalls auf Berlin beschränkt ist im deutschsprachigen Raum Amazon Flex. Dabei handelt es sich um ein Programm bei dem Privatpersonen den Warentransport übernehmen. Alles was man dazu benötigt ist ein Smartphone und ein Auto. Auch der Einsatz von Fahrradkurieren wird getestet.

Flex Kuriere können für eine 4-Stunden Schicht einen maximal Verdienst von 64€ erhalten. Flex soll hauptsächlich dann zur Anwendung kommen, wenn klassische Paketzusteller ausgelastet sind, wie beispielsweise in der Vorweihnachtszeit.

Derartige Modellversuche zeigen, dass der Online-Versandhändler sich durchaus Gedanken gemacht hat, Alternativen zu den Partnerschaften mit den großen Paketzustellern aufzubauen. Zumindest die Zustellung an den Endkunden zu übernehmen hätte zusätzlich den Vorteil, mit der eigenen Marke beim Endverbraucher noch einmal präsent zu sein.

Frau mit VR Brille

Amazon Trend – Traffic von Facebook & Co

Die jüngsten Entwicklungen deuten darauf hin, dass der große Online-Versandhändler künftig mehr Traffic von Social Media Plattformen wie Facebook und Instagram generieren möchte. Mit den Markenshops wurde die Möglichkeit geschaffen, individuelle Verkaufsseiten für das ganze Warensortiment einzurichten. Dadurch bekommen Verkäufer mit vielen Followern einen zusätzlichen Anreiz, diesen Shop auch auf ihren eigenen Social Media Kanälen zu verlinken. Dabei wurde eine Win-win Situation geschaffen, denn die Verkäufer können ihre eigene Marke auf Amazon weiterentwickeln.

Einer der spannendsten  Amazon Trends ist die Entwicklung der Advertising Platform (AAP). Hiermit wurde ein Konkurrenzprodukt für Google und Facebook auf den Werbeanzeigen Markt gebracht. Anzeigen des Online-Versandhändlers können können von Verkäufern auf Drittseiten und mobilen Apps geschaltet werden. Dadurch wird einerseits Traffic von anderen Plattformen zu Amazon gelenkt und andererseits, ist das ein großer Schritt hin zu personalisierten Werbung.

Enhanced Brand Content

Durch den Enhanced Brand Content erhalten Seller die Möglichkeit Design Templates zu verwenden. Dadurch kann man die eigene Produktdetailseite individuell gestalten und sich von der Konkurrenz abheben. Um für dieses Programm in Frage zu kommen, muss man die eigene Marke beim Online-Riesen registrieren. Enhanced Brand Content kann man nur für Produkte verwenden, deren ASIN Nummern mit der eigenen Marke verknüpft sind.

Erfüllt man diese Voraussetzungen sollte man nicht all zu lange warten! In Europa befindet sich dieses Feature noch in der Probephase und wird kostenlos zur Verfügung gestellt. Der Versand-Riese behält sich allerdings vor, auf ein gebührenpflichtiges System umzustellen. Für alle Artikel die bis dahin mit Enhanced Brand Content ausgestattet wurden fallen aber keine Kosten an!

Amazon Trends Eigenmarken

Der Online-Versandhändler hat in den letzten Jahren vermehrt Eigenmarken in sein Sortiment aufgenommen. Die größte Bekanntheit dürften die Elektronikgeräte wie Kindle oder Echo (Alexa) erreichen.

Auf Amazon.de gibt es derzeit folgende Eigenmarken:

  • Pinzon (Handtücher, Bettwäsche)
  • Iris & Lilly (Dessous)
  • Find (Mode)

Auf dem US-Markt werden über 20 Eigenmarken angeboten. Darunter finden sich Nahrungsergänzungsmittel, Babyprodukte, Ersatzteile und diverse Modelabel. Dementsprechend wird der Konzern erfolgreiche Eigenmarken auch auf dem deutschen Markt voranbringen wollen. Naheliegend erscheint es auch, dass grundsätzlich die Anzahl der Eigenmarken weiter zunehmen wird. Potentiell interessant sind für den Online-Versandhändler dabei klarerweise Produkte mit hoher Gewinnmarge und starker Kundenbindung.

TOWA Mitarbeiter Mare Hojc

Mare Hojc

Amazon Marketing Specialist

Seit 2016 mit an Bord als Online Marketing Manager. Seine Fachgebiete sind Social Media Marketing und Amazon Marketing.
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