SEO in Corona-Zeiten: So kommen Sie gestärkt aus der Krise

Patrick Schmidt

Lead Expert Digital Marketing

COVID-19 hat die Welt auf den Kopf gestellt. Auch im digitalen Sektor verzeichnen viele Industriezweige teils massive Traffic-, und Umsatz-Einbußen. Die Konsequenz: Unternehmen reagieren mit Einsparungen an allen Ecken. Kürzungen der Marketing-Budgets stehen da bei vielen ganz oben auf der Liste. Auch online. Strategisch ist das ein großer Fehler. Denn der Zeitpunkt für gewisse Investitionen in Webseiten und SEO ist genau jetzt.

In Krisenzeiten sind Unternehmen schon mal gezwungen, Mitarbeiter zu entlassen, einige Marketingkampagnen einzuschränken und Veranstaltungen zu verschieben oder gleich abzusagen. Diejenigen mit begrenzten finanziellen Reserven werden natürlich versuchen, so viele Marketing-Ausgaben wie möglich zu kürzen. Insbesondere die Ausgaben für Werbung, um bis zum Ende der Krise lebensfähig zu bleiben. Diese Unternehmen lassen dadurch aber große Chancen links liegen.

Gewinner und Verlierer im digitalen Handel

Auch speziell im eCommerce-Sektor macht sich Corona bemerkbar. Händler mit größtenteils nicht-lebensnotwendigen Produkt-Portfolios und Reisebedarf verbuchen rückläufige Umsatzzahlen. Dazu gehören Produkt-Kategorien wie z.B. Gepäck und Reisekoffer, Kameras, Badebekleidung, Veranstaltungs- und Partybedarf oder auch Textilien im Luxus-Segment.

Im Gegensatz dazu sind die eCommerce-Gewinner eher diejenigen Online-Händler, die medizinischen Bedarf, Lebensmittel oder Fitness-Geräte anbieten. Einige der am schnellsten wachsenden Produktkategorien der letzten Monate waren übrigens Einweghandschuhe, Brotbackmaschinen, Husten-, und Erkältungs-Produkte, verpackte Lebensmittel, Krafttrainings-Geräte oder Reinigungsmittel.

Doch obwohl – eines Tages – die Dinge hoffentlich wieder „normal“ sein werden, bringt COVID-19 bereits jetzt absehbare, langfristige Veränderungen mit sich. Nur um einige kurz zu nennen: Der Siegeszug des Home Office, starker Wachstum des Online-Shoppings im Web sowie dazugehörigen Liefer-Dienstleistungen.

Ein kluger Schachzug: Jetzt in SEO investieren

Die aktuelle Pandemie bietet aber auch eine Chance für Unternehmen, die es sich leisten können, sich auf neuen Märkten zu positionieren, ihr Unternehmen zu aufzupolieren und ihre Sichtbarkeit im Web zu verbessern. Alles mit dem Ziel, nach dem Ende der Krise der Konkurrenz einen Schritt voraus zu sein.

Doch bekannterweise zahlen sich SEO-Optimierungen in der Regel erst mittel-, bis langfristig aus. Es kann Monate dauern, bis sich gewünschte Verbesserungen einstellen. Daher ist es so wichtig, als Online-Unternehmer jetzt die Zeichen der Zeit zu erkennen und sich auf eine zukünftige Flut virtueller Kunden nach COVID-19 vorzubereiten. Denn: Die Konkurrenz schläft nicht. Und wenn die Weltwirtschaft wieder an Fahrt aufgenommen hat, zeigt sich schnell, wer die Krise sinnvoll genutzt hat.

Um sicher durch die Krise zu manövrieren, geben wir in diesem Beitrag daher einige hilfreiche Denkanstöße aus der Welt des Online-Marketing und SEO. Wir ergänzen diese auch mit wichtigen Tipps, die Sie sofort umsetzen können.

Der Marken-Audit als Grundlage

Bevor wir uns den konkreten Tipps widmen, wollen wir aber noch einen Schritt zurücktreten, um uns über die Ausgangssituation klar zu werden. Wir ermitteln sozusagen den allgemeinen Status Quo der Marke und der digitalen Marketing-Strategie. Während des normalen Tagesgeschäfts ist es ratsam, in regelmäßigen Abständen eine Bewertung des Markenimages durchzuführen – vierteljährlich ist dabei immer eine gute Grundregel, denn dann klappt es zumindest halbjährlich.

 

In Krisenzeiten ist ein Marken-Audit allerdings fundamental für die Festlegung einer geeigneten Strategie. Wenn sich alles um Sie herum verändert, müssen Sie sich dann nicht auch verändern? Wofür stand Ihre Marke? Wofür steht sie nun? Folgende KPIs sollten Sie bei einem Marken-Audit auf jeden Fall überprüfen:

 

  • Brand Mentions (Marken-Erwähnungen v.a. im Social Web)

  • Rezensionen & Bewertungen in externen Portalen, Plattformen und Verzeichnissen

  • Engagement von Zielgruppen in sozialen Medien

  • Keyword-Rankings und die Entwicklung des organischen (SEO)-Traffics

  • Content-Veröffentlichungs-Raten (Menge & Häufigkeit von Produktion & Veröffentlichung digitaler Inhalte)

 

Der technische SEO-Audit

Während der Quarantäne investierten viele Menschen ihre Energie und Zeit in Heimwerker-Projekte an Haus und Garten. Es wurde endlich alles instand gehalten, verschönert und verbessert, was über Jahre aufgeschoben wurde. Digitale Unternehmer sollten in der Krise dasselbe mit ihren Webseiten tun.

Ein technischer SEO-Audit ist eine der besten Möglichkeiten, sich für die Zeit zu rüsten, in der die Besucherzahlen wieder ansteigen. Dazu müssen alle technischen Aspekte Ihrer Webseite, samt Informations-Architektur, URL-, Indexierungs-, & Crawl-Budget-Status, Meta-Tags, semantischen Auszeichnungen, allen inhaltlichen Fragen und vieles mehr durchlaufen werden. Im Rahmen dessen können beispielsweise alle 404 Link-Fehler auf einen Schlag identifiziert werden und ausgebessert werden. Entweder, in dem die verlinkenden Seiten gelöscht (Brauchen wir diesen Inhalt noch? Ist er noch relevant?) oder ausgebessert werden (welcher neue Inhalt hat den entsprechenden Mehrwert?).

Wenn Sie eine große Webseite mit vielen URLs haben, weil Sie viele Produkte anbieten oder einen ziemlich aktiven Blog betreiben, sollten Sie die aktuelle Struktur überprüfen und ggf. eine Umstrukturierung in Betracht ziehen. Eine gut organisierte und strukturierte, flache Seiten-Hierarchie sollte Ihr Ziel sein. Google empfiehlt selbst, dass alle Ihre URLs nicht mehr als 3 bis maximal 5 Klicks von der Startseite entfernt sind. Je weiter weg, desto (scheinbar) irrelevanter werden die Inhalte. Versuchen Sie also, sie in logische Kategorien zu unterteilen, um die Navigation zu erleichtern und Klickwege zu verkürzen.

Solche SEO-Audits können Sie beispielsweise mit dem für kleinere Webseiten kostenfreien ScreamingFrog SEO Spider durchführen. Da die Datenflut allerdings einiges an Vorkenntnissen bedingt, übernehmen wir das auch gerne für Sie.

Optimieren für den Mobile-First-Index

Anfang März 2020 kündigte Google an, dass im September alle Websites auf den Mobile First-Index umgestellt werden. Diese Deadline wurde wegen der aktuellen Krise zwar auf März 2021 verschoben, doch auch dieser Termin naht in großen Schritten.

Das bedeutet, dass ausschließlich die mobile Seite für jegliche Rankings verantwortlich ist, auch für Desktop-Suchanfragen. Ein längst überfälliger Schritt, da die Mehrheit der Nutzer schon lange mehrheitlich auf Smartphones interagiert. Wenn Ihre E-Commerce-Website noch nicht vollständig auf „Mobile First“ umgestellt ist, wird es höchste Eisenbahn.

Stellen Sie zunächst sicher, dass Googlebot ordnungsgemäß auf den gesamten Inhalt Ihrer Website zugreifen kann, indem Sie die gleichen Meta-Robot-Tags sowohl für die mobile als auch für die Desktop-Version Ihrer Website verwenden. Stellen Sie als nächstes sicher, dass Ihre mobile Website den gleichen Inhalt wie Ihre Desktop-Version enthält. Viele Entwickler werden mobile Versionen vereinfachen, da der Bildschirm kleiner ist.

Auch wenn ein anderes Design und Layout erforderlich sein kann, ist es wichtig, dass Sie den Inhalt für die mobilen Versionen nicht ausschneiden, da dies nun die Daten sind, die Google zuerst indiziert.

Ist es Zeit für einen Website-Relaunch?

Jetzt ist vielleicht auch ein guter Zeitpunkt, das Design und Layout Ihrer Webseite zu überdenken, um Ihrem Auftritt nach der Pandemie ein neues Aussehen zu geben. Dies ist eindeutig ein großes Unterfangen und für viele nicht notwendig. Aber wenn Sie bereits einmal eine Neugestaltung in Betracht gezogen haben, dann ist jetzt der richtige Zeitpunkt, dies auch in die Tat umzusetzen. Im Fokus steht dabei ganz klar die Verbesserung der UX.

Schauen Sie sich alle Beschwerden an, die Sie von Kunden über die Benutzung Ihrer Website erhalten haben, wie z.B. Probleme beim Check-Out oder fehlende Informationen auf Produktseiten. Sie sollten auch Ihre Website-Metriken im Auge behalten, um die CTRs und Absprungraten für verschiedene Seiten zu messen. Diese Zahlen könnten auf bestimmte Teile Ihrer Website hinweisen, die überarbeitet werden müssen.

Das Erscheinungsbild kann einen großen Einfluss auf die Art und Weise haben, wie Ihre Marke wahrgenommen wird, und kann sogar dazu führen, dass ein Kunde Ihrem Unternehmen vertraut, oder eben nicht. Wenn Ihre Seiten einfach veraltet erscheinen oder das Layout verwirrend ist, kann ein Relaunch die richtige Idee sein.

Die Kunden immer im Blick

Der Erfolg hängt oft genau davon ab, ob Sie Ihre Kunden kennen, verstehen was sie brauchen, unbedingt wollen und wo sie sich befinden. Während einer Pandemie kann sich praktisch alles, was Sie über Ihre Kunden wissen, schlagartig ändern. Ihre Bedürfnisse, Pain Points, Kaufkraft, Mobilität und Empfänglichkeit für Ihre Marketing-Botschaften sind eventuell nicht mehr die gleichen wie zuvor. Ihre Kunden können jetzt verängstigt, frustriert, unsicher und besorgt sein – bewährte Methoden sie anzusprechen laufen ins Leere und könnten sogar ehemals treue Verfechter Ihrer Marke vergraulen.

Wenn Sie die folgenden Punkte kennen, können Sie sich ein besseres Bild von der aktuellen Haltung Ihrer Kunden zu dieser Situation machen.

Was beschäftigt Ihre Kunden in der Krise? Was sind ihre aktuellen Pain Points?

Wie tätigen sie während einer Krise noch Einkäufe?

Haben ihre Einkäufe zu- oder abgenommen? Was hat sich verändert?

Wie sieht ihr Entscheidungsfindungsprozess aus und wie hat er sich durch Corona verändert?

Niemals abtauchen

Dies ist nicht der Zeitpunkt, um leise in den Schatten zu treten. Tatsächlich ist eines der schlimmsten Dinge, die Sie in Krisenzeiten als Unternehmen tun könnten. Ihre Fans und Follower, Ihre Kunden und Besucher brauchen Sie. Und sie müssen wissen, dass sie noch da sind! Wenn Sie Ihren Kunden etwas anbieten, das sie brauchen, müssen Sie eines sein: sichtbar.

Selbst wenn Ihr Unternehmen derzeit wenig oder nichts zu bieten hat, sollten Sie Ihre Fahne in den Wind halten. Wenn alles, was Sie anbieten können, freiwillige Hilfe bei der Lieferung von Lebensmitteln oder Reinigungsmitteln ist, dann tun Sie das. Prahlen Sie zwar nicht damit, aber verstecken Sie es auch nicht. Tragen Sie stolz ein T-Shirt mit Ihrem Markenzeichen oder fahren Sie den Lastwagen Ihres Unternehmens. Veröffentlichen Sie Fotos und Videos auf Facebook oder Instagram. Seien Sie sichtbar, aber nicht auf prahlerische Weise.

Content erstellen, den Ihr Zielpublikum jetzt braucht

Wenn Sie einen Blog auf Ihrer Website haben, ist jetzt der ideale Zeitpunkt, um wieder regelmäßig zu veröffentlichen. Bieten Sie wertvolle Inhalte, nach denen ihre Kunden suchen. Werden Sie zu einer Ressource. Nur weil sich die Traffic-Zahlen auf Ihrer Webseite verlangsamen, bedeutet das nicht, dass Sie sich mit der Vermarktung von Inhalten zurückhalten sollten. Wenn überhaupt, dann sollten Sie Ihre Geschwindigkeit jetzt erhöhen.

Der Schlüssel hierbei ist: Seien Sie relevant. Viele Marken springen aufgrund neuer Coronavirus-Keyword-Trends auf den COVID-19-Inhaltszug auf. Es ist jedoch nicht unbedingt logisch, dass Sie diese Themen in Ihren Inhalten direkt ansprechen. Darüber hinaus sollten Sie sich in einer Zeit, in der Ihre Konversionsraten möglicherweise rückläufig sind, nicht so sehr auf verkaufsbezogene Inhalte konzentrieren.

Viele Menschen befinden sich in finanziellen Schwierigkeiten und haben kein zusätzliches Einkommen, das sie für bestimmte Artikel ausgeben können. Konzentrieren Sie sich stattdessen auf den Aufbau von Vertrauen und Markenbewusstsein. So können Sie beispielsweise Inhalte zu verschiedenen Verwendungszwecken für Ihr Produkt oder Themen im Zusammenhang mit Ihrer Branche austauschen. Beliebte Formate hierfür sind beispielsweise How-to-Anleitungen, Hintergrund-Informationen und Insider-Tipps.

Damit stellen Sie das Wissen und die Kompetenz Ihrer Marke heraus, was Ihnen hilft, das Vertrauen der Leser zu gewinnen. Im Idealfall kommen sie zu Ihnen, sobald sich die Dinge wieder normalisieren.

Rankings überprüfen und Chancen ermitteln

Schnappen Sie sich Ihre Top-Inhalte und sehen Sie nach, für welche Suchbegriffe diese Inhalte ranken. Dafür nutzen Sie alle Quellen, die Ihnen zur Verfügung stehen. Allen voran die Google Search Console (GSC), Google Analytics (GA) sowie weitere SEO-Tools wie z.B. SISTRIX, XOVI, RYTE und wie sie nicht alle heißen.

Im nächsten Schritt unterteilen Sie die Suchanfragen nach der durchschnittlichen Platzierung in den Google-Suchergebnissen. Und zwar ganz einfach nach Seite 1 (Ergebnis 1 bis 10), Seite 2 (Ergebnisse 11 bis 20) und dem Rest. Sie werden schnell sehen, dass Sie ihre Top-Inhalte mit relativ wenig Aufwand so verbessern können, dass diese weiter an Sichtbarkeit gewinnen. Für die so genannten “Chancen-Keywords”, also alle Suchbegriffe, für die sie auf Seite 2 ranken, wird es schon etwas aufwändiger.

Möglicherweise müssen Sie Abschnitte zu Ihrem bestehenden Inhalt hinzufügen, Inhaltsbereiche aktualisieren, Überschriften anpassen oder Verlinkungen prüfen. Auch kann es sehr hilfreich sein, Inhalte in einer FAQ-Form zu ergänzen. Warum das gut ist, erklären wir Ihnen weiter unten.

Vorhandene Inhalte konsolidieren

Analysieren Sie nun die Suchanfragen, bei denen Sie unterhalb von Seite 2 rangieren. Wahrscheinlich werden Sie verwandte oder vielleicht sogar sehr ähnliche Inhalte finden. Einzeln betrachtet werden diese Seiten vielleicht nie gut abschneiden, aber indem Sie diesen Inhalt gebündelt zu einer stärkeren Seite zusammenfassen, geben Sie ihm eine Chance.

Jetzt können Sie die Frage-Terme mit geringem Suchvolumen, die Sie bei der Keyword-Recherche identifiziert haben, integrieren. Die einzelnen Suchvolumina dieser Anfragen sind zwar nicht so hoch, aber aufgrund des kombinierten Suchvolumens und der geringen Konkurrenz lohnt es sich, diesen Anfragen nachzugehen. Integrieren Sie diese Anfragen in neue, kurze Inhalte.

FAQ Schema-Markup implementieren

Jetzt müssen wir kreativ werden und Inhalte mit dem Schema-Typ FAQ-Seite kennzeichnen. Dies ermöglicht es Ihnen, Ihr Snippet mit der FAQ-Box deutlich zu erweitern. Google greift die Implementierung des FAQ-Page Schema-Markups schnell auf, so dass Sie damit schnell Ergebnisse erzielen sollten.

Die Implementierung des Schema-Markups ist gar nicht so schwer, denn den JSON-LD-Code müssen Sie nicht selbst schreiben. Es gibt zahlreicheTools, mit deren Hilfe er sich erstellen lässt. Im Anschluss muss er lediglich noch auf der betreffenden Webseite integriert werden.

Die einfachen Dinge nicht vergessen: Titles & Meta Descriptions

Die grundlegenden Hausaufgaben sollten bei all der Flut an Information nicht fehlen. Noch immer sind Titel und Kurzbeschreibungen (die so genannten Meta Descriptions) die absolute Grundlage für SEO. Sehen Sie diese Elemente als digitale Schaufenster ihrer Webseite an. Diese würden Sie auch bestmöglich pflegen und eventuell sogar saisonal umgestalten. Nichts anderes ist auch Ihr Snippet in der Google-Suche, das sich genau aus diesen 2 Elementen zusammensetzt: Titel & Meta Description. Erzeugen Sie Klickmotivation, halten Sie die Zeichenlängen ein (Richtwert für Titel 65-70 und für die Meta Description ca. 145 Zeichen) und behalten Sie dann die Klickraten (CTRs) im Auge.

Sie sind schon bei Google My Bussines, oder?

Sicher haben Sie bereits einen Google My Business-Eintrag für Ihr Unternehmen. Wenn nicht, eröffnen Sie direkt nach dem Lesen dieses Artikels ein Konto und beantragen die Inhaberschaft bei Google. Ein Google My Business-Eintrag ist der Türöffner für lokale Sichtbarkeit im Netz und völlig kostenlos. Halten Sie den Eintrag stehts aktuell, auch hier belohnt Google aktive Nutzer, die aktuelle Informationen mit Relevanz an ihre Zielgruppen ausspielen. Ganz wichtig: Nutzen Sie für Adressdaten & Telefonnummern die identtischen Schreibweisen, wie sie sie auch auf Ihrer Webseiten, z.B. im Impressum oder auf Kontakt-Seiten verwenden. Es gibt noch viele weitere Vorteile eines GMB-Kontos (Kundenbindung ist einer davon), also legen Sie noch heute los.

Erstellen Sie Inhalte, die Ihr Zielpublikum immer haben möchte

Wenn Sie all dies getan haben und noch Zeit übrig haben, können Sie jetzt einen zusätzlichen Schritt tun: Investieren Sie in Inhalte, die Ihre Zielgruppe auch nach COVID noch wünschen wird. Diese Inhalte werden nicht zu einem sofortigen Anstieg der Website-Besucher und Kunden führen, aber wenn Sie diese Art von Inhalten gut pflegen, werden Sie in der Regel ein beständiges Wachstum feststellen. Es handelt sich wirklich um eine Investition, die sich erst später auszahlt.

Abschließende Gedanken

Es gibt viele Möglichkeiten, die COVID-19-Krise optimal zu nutzen. Konzentrieren Sie sich zunächst auf die „low-hanging fruits“, also den Weg zum Ziel mit dem geringsten Widerstand, um schnelle Ergebnisse zu erzielen. Im Anschluss investieren Sie Zeit in Inhalte, die Ihre Zielgruppe immer brauchen wird. Wir helfen Ihnen auf dem Weg durch die Krise und stehen Ihnen sehr gerne mit Rat und Tat zur Seite.

Viel Erfolg und bleiben Sie gesund.